Menschen beim Sport treiben im Freien, glücklich und entspannt. Präsentiert von ETH Meditec

Sport ist oft hilfreicher als Antidepressiva

Immer mehr Menschen leiden heutzutage unter psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen. Oft werden zur Behandlung dieser Erkrankungen Antidepressiva verschrieben. Doch zahlreiche Studien zeigen, dass Sport eine mindestens genauso effektive Therapieform sein kann.

Schon seit langem ist bekannt, dass körperliche Aktivität positive Auswirkungen auf die Psyche haben kann. Durch Sport werden Glückshormone wie Serotonin und Endorphine ausgeschüttet, die für ein besseres Wohlbefinden sorgen und die Stimmung heben. Zudem werden Stresshormone abgebaut und das Selbstbewusstsein gestärkt. Sport kann also nicht nur körperliche, sondern auch seelische Fitness fördern.

Eine Studie der Harvard Medical School aus dem Jahr 2018 zeigte, dass regelmäßige körperliche Aktivität genauso effektiv sein kann wie Antidepressiva zur Behandlung von Depressionen. Die Probanden, die an einem Sportprogramm teilnahmen, zeigten nach 12 Wochen signifikante Verbesserungen in ihrer Stimmungslage im Vergleich zu denen, die die Medikamente einnahmen.

Aber Sport ist nicht nur eine effektive Therapieoption, sondern auch eine nachhaltige. Denn im Gegensatz zu Antidepressiva, die oft mit Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schlafstörungen oder Gewichtszunahme einhergehen, hat Sport keine negativen Auswirkungen auf den Körper. Im Gegenteil, regelmäßige Bewegung trägt dazu bei, dass man sich insgesamt fitter und gesünder fühlt.

Natürlich ist es wichtig, dass man die richtige Sportart für sich findet. Denn nur wenn man Spaß an der Bewegung hat, wird man auch langfristig dabeibleiben. Sei es Joggen, Schwimmen, Yoga oder Tanzen – es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man sich sportlich betätigen kann. Sport kann demnach eine effektive und gesunde Alternative zu Antidepressiva sein kann. Es lohnt sich, regelmäßig aktiv zu werden und seinem Körper und seiner Seele etwas Gutes zu tun. Denn am Ende zahlt es sich aus, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch fit und ausgeglichen zu sein.

Durch körperliche Aktivität kann man Stress abbauen und negative Gedanken loslassen. Beim Sport richtet man seine Aufmerksamkeit auf Bewegung und Atmung, was dazu führen kann, dass man für einen Moment den Alltagsstress und die Sorgen vergisst. Das trägt dazu bei, dass man sich entspannter und ausgeglichener fühlt.

Außerdem bietet Sport die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und sich in einer Gemeinschaft aufgehoben zu fühlen. Sei es in einem Fitnessstudio, einem Verein oder einer Laufgruppe – gemeinsam aktiv zu sein stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und kann unterstützend bei der Bewältigung von psychischen Problemen sein. Zudem sieht man oft auch schnellere Fortschritte und Erfolgserlebnisse beim Sport, was das Selbstwertgefühl steigern kann.

Insgesamt lässt sich also sagen, dass Sport eine wirksame und gesunde Möglichkeit sein kann, um seine psychische Gesundheit zu stärken und sich besser zu fühlen. Durch regelmäßige Bewegung kann man nicht nur körperlich, sondern auch seelisch fit und ausgeglichen werden. Also warum nicht die Sportschuhe schnüren und sich selbst etwas Gutes tun? Denn wie das alte Sprichwort sagt: "In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist."

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